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Ordentliche Immobilienpräsentation – diese 10 Goldenen Regeln beachten

Ordentliche Immobilienpräsentation – diese 10 Goldenen Regeln beachten

Immer wieder findet man auf den Immobilien Marktplätzen Wohnungen oder Häuser mit grauenvolle Innenaufnahmen. Das diese Immobilien trotz hoher Nachfrage keinen reißenden Absatz finden versteht sich von selbst.

Dabei ist es gar nicht so schwer das Objekt ordentlich zu präsentieren. Man muss nur folgende Regeln beachten.

Regel Nr. 1 – Focus auf die Räume legen

Legen Sie den Focus auf die Immobilie, nicht auf die Einrichtung. Immer wieder überraschen mich Bilder von Schränken, Betten oder sonstige Möbelstücke. Oftmals machen diese mehr als 3/4 des Fotos aus. Bedenken Sie, dass Sie die Immobilie verkaufen/vermieten möchten. Nicht die Möbel. Im Zweifel das Bild vom Bett lieber weglassen. Wie Sie gute Bilder hinbekommen? Erstmal alle noch folgende Regeln beachten.

Nr. 2 – Ordnung schaffen

Aufräumen und wegräumen. Das vor dem Fotografieren aufgeräumt wird ist anscheinend nicht selbstverständlich. Da sieht man immer wieder Wäsche(ständer), jede Menge Kosmetikartikel, ja sogar überquellende Mülleimer habe ich schon entdeckt.
Alle unnützen Dinge von Tischen, Kommoden etc. wegräumen. Auch die Familienbilder haben im Immobilien-Exposé nichts zu suchen. Sogar ein aufgeräumtes Kinderzimmer ist gleich viel einladender. Wichtig, je kleiner das Zimmer, desto weniger sollte im Raum vorhanden sein.

Nr. 3 – Bilder sorgfältig auswählen

Nicht die Quantität sondern die Qualität der Bilder entscheidet. Die Hausfassade x-mal abzubilden hilft auch nicht wirklich weiter. Wenn Innenaufnahmen nicht möglich sind, dann kann man noch Bilder z.B. vom Keller, des Treppenhauses, Garage/Stellplatz, Zustand der Fenster, des Daches, Garten, Balkon oder sogar der Straße mit den Park- bzw. Einkaufsmöglichkeiten machen.
Und bitte, bitte keine Bilder doppelt hochladen. Auch hässliche Wände mit alten Tapeten oder Fliesen, z.B. von einer herausgerissenen Einbauküche, lieber weg lassen. Sie wollen ja potenzielle Käufer nicht unnötig abschrecken.

Home-staging-beleuchtung

Nr. 4 – Auf die Beleuchtung kommt es an

Die richtige Ausleuchtung einer Immobilie von innen ist die Königsdisziplin. Mit einfachen Mitteln kann man auch ohne Vorkenntnisse zumindest einigermaßen gute Bilder erzielen.

  • lassen Sie Tageslicht rein. Das heißt, Vorhänge wegschieben, oder besser abhängen (machen sich auf den Bildern eh meist nicht gut)
  • Dunkles Interieur wenn möglich entfernen
  • Suchen Sie sich einen hellen freundlichen Tag zum Bilder machen aus
  • Schalten Sie die Beleuchtung ein, falls das Tageslicht nicht ausreicht. Holen Sie noch Lampen aus den anderen Zimmern
  • Machen Sie Bilder unter verschiedenen Voraussetzungen. Mal mit Blitz, mal ohne. Mit künstlichem Licht, mit Tageslicht etc.
  • Suchen Sie am Rechner das beste Bild raus und machen Sie, wenn möglich und nötig noch Bildkorrekturen
Nr. 5 – Investitionen nicht scheuen

Schmutzige Wände. Seien wir doch mal ehrlich. Schmutzige, vergilbte Wände sind ekelerregend. Für schöne Bilder kann man doch mal etwas frische Farbe an die Wände schmieren. Auch wenn es auf den ersten Blick unnötig erscheint, so sind doch bei einer einladenden Immobilie wesentlich höhere Kaufpreise zu erzielen. Der Kauf eines Farbeimers lohnt sich allemal. Übrigens kann man über fast alle Tapeten drüber streichen. Das bietet sich an, wenn Käufer sowieso größere Umbauten planen. Zu wissen, dass die Tapete runter muss ist nicht so schlimm wie es zu sehen.

Nr. 6 – Bilder lieber vom Fachmann machen lassen

Falls Sie keine Kamera mit dem passenden Objektiv haben, so versuchen Sie wenigsten so viel wie möglich des Raumes aufs Bild zu bekommen. Wichtig dabei, die Kamera gerade und still zu halten. Wenn Sie keinen Fachmann dran lassen wollen, so fragen Sie im Bekanntenkreis ob jemand gute Bilder, mit einem professionellen Fotoapparat machen kann. Kleine Bildkorrekturen wie Helligkeit verändern oder schräge Wände gerade stellen, schaffen die meisten Hobbyfotografen mühelos.

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Nr. 7 – Mit den Augen des Betrachters schauen

Versetzen Sie sich in die Lage der möglichen Käufer. Was würde Sie in einer fremden Wohnung stören?
Oftmals hat man sich an den Anblick des vergilbten Klodeckels oder des ausgefransten Teppichs gewöhnt. Aber ein neuer Klodeckel kostet etwa 20 €. Der Teppich kann während der Besichtigungen auch mal zusammengerollt in den Keller. Und muss man unbedingt am Tag der Besichtigung Frikadellen brutzeln? Kurz durchlüften, während die Besichtigung vielleicht schon draußen im Gange ist, hilft. Fast jede Wohnung hat einen Eigengeruch. Ob die Besucher ihn als angenehm empfinden wissen Sie nicht. Deshalb so neutral wie möglich halten. Also auch keine Duftöle etc. benutzen.

Nr. 8 – Text so viel wie möglich, soviel wie nötig

Auch wenn Bilder mehr sagen als tausend Worte, so sind Texte doch nicht ganz unnötig. Beschreiben Sie kurz das Objekt. Eine Aufstellung der wichtigsten Merkmale gibt dem Leser einen schnellen Überblick. Verzichten Sie auf Floskeln, wie z.B. “selbstverständlich hat das Objekt ein Tageslichtbad” (was ist daran selbstverständlich?)
Auch wenn Sie denken, das liest sowieso keiner, oder das ist doch alles doppelt, so sollten Sie auf keinen Fall auf die Objektbeschreibung verzichten. Immer wieder sehe ich auf Immobilienplattformen Objekte die haben kein einziges Wort der Beschreibung. Auf mich macht das einen überheblichen Eindruck. So als hätte der Verkäufer kein Interesse daran die Immobilie zu verkaufen.

Nr. 9 – Wer macht das Rennen?

Glauben Sie nicht, dass der Markt sich um Ihre Immobilie dreht. Sicher ist die Nachfrage zur Zeit groß, da es günstig Baugeld gibt. Aber andere verkaufen auch Wohnraum. Das Rennen macht der mit der attraktivsten Immobilie. Denn der hat die größte Nachfrage. Die anderen müssen warten bis sich ein Käufer findet. Sie würden ja auch nicht eine alte Rostlaube kaufen, wenn Sie für´s gleiche Geld ´nen super Sportwagen bekommen können.

Nr. 10 – Denjenigen fragen, der sich damit auskennt

Wenn Sie keine Zeit und Muse haben, lassen Sie Fachleute dran. Am Besten von Anfang an. Eine Immobilie die monatelang angeboten wird lässt sich immer schlechter verkaufen. Immobilienkäufer informieren sich meist lange Zeit und kennen irgendwann alle angebotenen Liegenschaften. Die Chance das Domizil zu einem guten Preis zu verkaufen schwindet von Woche zu Woche. Ein Objekt das freundlich und ansehnlich hergerichtet ist, geht wesentlich schneller weg. Das freut Verkäufer und Käufer. Die Mehrkosten die durch die Fachleute, wie z.B. Makler, Fotografen und Homestager entstehen, holt man locker wieder rein. Fragen Sie nach wie man eine ordentliche Immobilienpräsentation zusammenstellt.

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