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Wichtige Unterlagen die zu einer Eigentumswohnung gehören

Unterlagen Dokument Eigentumswohnung

Überblick

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Wer eine Eigentumswohnung kaufen will und bereits ein Objekt in Aussicht hat, sollte unbedingt alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung gestellt bekommen.

All diese Dokumente muss dir der Makler, bzw. der Immobilienbesitzer zur Verfügung stellen. Du brauchst sie einerseits für dich, weil sie dir Auskunft über den Zustand des Objekts geben. Andererseits solltest du sie bereits zum Gespräch mit der Bank mitnehmen.

Grundriss

Der Grundriss zeigt nicht nur die Aufteilung der Räume sondern macht auch die Berechnung der Wohnfläche möglich.

Vorausgesetzt der Grundriss wurde von einem Architekten erstellt. Darauf kann man sich einigermaßen verlassen. Trotzdem würde ich stichprobenartig nachmessen. Schließlich bezahlt man für jeden Quadratmeter Wohnraum viel Geld.

Schön wenn auch der Querschnitt des Hauses dabei ist. Hier sieht man, wo die Räume innerhalb des Hauses liegen.

Grundriss Wohnung Immobilie

Grundbuchauszug

Im Grundbuch sind alle Grundstücke mit den dazugehörigen Gebäuden, die Eigentumsverhältnissen sowie Belastungen eingetragen.

Nur wer im Grundbuch eingetragen ist, ist auch berechtigt eine Liegenschaft zu verkaufen. Der Auszug ist in mehrere Abteilungen aufgeteilt. Die erste Abt. erwähnt Eigentümer, die zweite verzeichnet Lasten, die dritte die Grundschulden. Änderungen können meist nur notariell vorgenommen werden. In der Regel fordert der Verkäufer rechtzeitig, spätestens vor der ersten Besichtigung, den Auszug aus dem Grundbuch an.

Lageplan/Flurkarte

Die Flurkarte ist die Darstellung innerhalb eines Gebietes mit allen dazugehörigen Grundstücken und Bebauungen.

Jedes Grundstück hat eine eigene Flurstück-Nummern. Diese Nummer wird im Kaufvertrag erwähnt, sodass klar definiert ist um welches Grundstück es sich handelt. Desweiteren findet man die Flurstück-Nummer auch im Grundbucheintrag, sodass eine exakte Zuordnung gewährleistet ist.

Energieausweis

Der Energieausweis liefert Daten zur Effizienz sowie Energieverbrauch eines Gebäudes. Er ist seit 2009 Pflicht. Energieausweise müssen beim Deutschen Institut für Bautechnik registriert werden. Bei Bestandsgebäuden muss ein Energieverbrauchsausweis oder ein Energiebedarfsausweis bei Verkauf oder Vermietung vorgelegt werden. Er kann auch Verbesserungsvorschläge für bessere Energieeinsparung enthalten.

Energieausweis Immobilie

Versicherungen

Es gibt viele Möglichkeiten eine Immobilie, insbesondere bei einer Finanzierung, abzusichern. Sollten Versicherungen bereits vorhanden sein sollte man sich die Policen zeigen lassen.

Einige Versicherungen kann man kündigen, andere laufen bei Besitzwechsel weiter. Die Bank verlangt bei einer Finanzierung in der Regel eine Gebäudeversicherung. Bei Eigentumswohnungen kümmert sich in der Regel die Hausverwaltung um die Versicherung und rechnet bei Bedarf auch mit ihr ab.

Nebenkostenabrechnung

In der Nebenkostenabrechnung werden die Betriebskosten einer Liegenschaft aufgeführt.

Sie teilen sich auf in auf die Mieter umlagefähige und nicht auf die Mieter umlagefähige Kosten. Die Abrechnung kann unter anderem die Heizkosten, Wasserkosten, Hausmeisterservice, Gemeinschaftsstrom etc. enthalten. Also alle Bewirtschaftungskosten. Der Gesetzgeber gibt vor, welche dieser Kosten der Mieter trägt und welche der Eigentümer.

Im Netz finden sich jede Menge Informationen über die Nebenkostenabrechnung. Hier die Links zu den beiden großen Portalen und was sie darüber schreiben.

Immowelt

Immoscout24

Wirtschaftsplan

Welche (Neben-) Kosten kommen im neuen Wirtschaftsjahr auf einen zu?

Sind Ausgaben geplant oder noch unbezahlte Rechnungen offen? All dies kann man dem Wirtschaftsplan entnehmen. Bei Eigentumswohnungen bekommt man sie von der Hausverwaltung sobald die Abrechnung des vergangenes Jahres fertig ist. Auch die Höhe der Nebenkosten-Vorauszahlung wird im Wirtschaftsplan angezeigt.

Teilungserklärung

Das mehrseitige Schriftstück, die Teilungserklärung, regelt bei Eigentumswohnungen die genaue Aufteilung des Gebäudes sowie der Anteil des jeweiligen Eigentums.

In der Teilungserklärung wird genau unterschieden zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum. Ebenso regelt sie auch, ob die Räume gewerblich genutzt werden dürfen oder z.B. der Dachboden ausgebaut werden kann.

Protokolle

In den letzten drei Protokollen der Eigentümerversammlung (ETWs) erfährt man alles über geplante oder abgeschlossene Reparaturen sowie sonstige Maßnahmen, die das Gemeinschaftseigentum betreffen.

Sie schützen davor, die Katze im Sack zu kaufen. Wenn kostenpflichtige Veränderungen vorgenommen werden sollen, kann man dies in den Protokollen nachlesen.

Mietvertrag

Ist die Wohnung oder das Haus vermietet, sollte man sich den Mietvertrag (bei mehreren Wohnungen die Verträge) anschauen.

Dort findet man nicht nur die persönlichen Angaben der Mieter sondern auch die Höhe der Miete, bzw. der Nebenkosten sowie anderweitige vertragliche Vereinbarungen zwischen Mieter und Hausbesitzer. Beachte, dass sowohl Mieter als auch deren Mietverträge beim Kauf übernommen werden müssen.

Im Netz gibt es unzählige Vordrucke und Muster von Mietverträgen. Nutze nur Muster von vertrauenswürdigen Seiten und geprüften Instituten, z.B. Haus und Grund.

Mietvertrag Immobilie

Baubeschreibung

Sind neue Fenster eingebaut? Wann wurde die Heizungsanlage erneuert? Wie alt ist das Dach? Welche Materialien wurden beim Bau verwendet? Schön wenn eine genaue Baubeschreibung existiert. Meist betrifft dies allerdings nur Neubauten.

Gewissenhafte Immobilienbesitzer dokumentieren alle Instandhaltungsmaßnahmen. So weiß man, welche Reparaturen evtl. bald und welche erst später notwendig werden.

Rücklagenübersicht

Die Wohnungseigentümer bilden gemeinsam die Instandhaltungsrücklagen.

Dieser Sparbetrag wird für die Instandhaltung des Gebäudes verwendet und kann nur mit mehrheitlicher Zustimmung der Eigentümer eingesetzt werden.

Je höher die angesparte Summe, desto besser. Die Rücklagen können beim Verkauf der Wohnung nicht entnommen werden. Sie verbleiben im Gemeinschaftstopf.

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