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Wie man ein Exposé erstellt. Das sollte beachtet werden!

Wie man ein Exposé erstellt. Das sollte beachtet werden!

Das Exposé oder auch Verkaufsprospekt, ist ähnlich einem Bewerbungsschreiben, nur eben für eine Immobilie. Aber auch hier zählt der erste Eindruck, sowohl optisch als auch inhaltlich. Deshalb ist es so wichtig ein ansprechendes Exposé zu erstellen.

Inhalt der Exposé Beschreibung
  1. Bilder – Auswahl und Reihenfolge beachten
  2. Titelbeschreibung – wichtigste Angabe mit der stärksten Aussagekraft
  3. Lage – Makro und Mikro, beides ist für Käufer wichtig
  4. Baujahr / Zeitpunkte der Renovierung
  5. Größe Wohnraum und Grundstück / Zimmeranzahl
  6. Kaufpreis – Verhandlungsbasis oder Festpreis
  7. Mieteinnahmen – bei vermieteten Objekten unerlässlich
  8. Ausstattung – Beschreibung
  9. Nebenkosten – Heizung, Wasser etc.
  10. Bezugstermin – frei oder fest vermietet
  11. Grundriss – für den groben Überblick
  12. Welches Dateiformat – PDF schicken und/oder ausdrucken?
  13. Immobilienportale

 

Was gehört alles in ein Exposé?

  • Bilder

Schon auf der ersten Seite sollte sich das Objekt von seiner besten Seite zeigen. Nehmen Sie das schönste Bild und platzieren Sie es auf dem Titel.

Die Innenaufnahmen sowie Gartenbilder etc. heben Sie sich für den Innenteil auf. Wie Sie die besten Bilder schießen lesen Sie hier.

  • Titel

Darüber oder darunter kommt die Hauptüberschrift. Diese sollte in nur einem Satz die Vorzüge der Immobilie erklären. Z.B. Großzügiges Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und schönem Garten in Weinheim.

Auf die Titelseite kommen nun nur noch die Hauptmerkmale.
Am besten in einem Kasten gut hervorgehoben und übersichtlich gegliedert.

Dazu gehören:

  • Lage/Ort

Neben Ort, Stadtteil und evtl. Entfernung zum Beispiel zum Bahnhof, sind auch Angaben wie z.B. Entfernung zur nächsten Schule/Uni möglicherweise interessant. Schön wenn der Interessent gleich die genaue Adresse erfährt. So kann er sich im Vorfeld schon mal einen Eindruck von Mikro- und Makrolage machen.

Luftaufnahme über der Ortschaft gehört unbedingt ins Exposé
Solch eine Luftaufnahme gefällt jedem Leser und trägt dazu bei, sich einen Überblick über die Lage zu machen.
  • Baujahr

Damit der mögliche Käufer weiß was bei der Immobilie auf ihn zukommt, ist selbstverständlich das Baujahr des Gebäudes wichtig. Je älter ein Haus ist, desto eher muss etwas an der Immobilie repariert oder ausgetauscht werden. Die Bank verlangt bei einer Finanzierung diese Angaben des Hauses.

  • Zimmeranzahl

Ob die Räumlichkeiten für einen Interessenten ausreichend sind. Oder ob die Zimmeranzahl bei Bedarf noch erweitert werden kann ist selbstverständlich von großer Bedeutung. Schließlich kann eine 5-köpfige Familie nicht in eine 3-Zimmer-Wohnung einziehen. Vorsicht bei halben Zimmern. Es kommt nicht so gut an, wenn das „halbe“ Zimmer nur eine etwas größere Ecke im Flur ist. Lieber soll sich der Interessen bei der ersten Besichtigung über den „großen„ Flur freuen. Weil man da z.B. einen Schreibtisch aufstellen kann.

  • Quadratmeter Wohnfläche

Was nützen die vielen Zimmer wenn die Gesamtwohnfläche zu wenig ist. Also nicht vergessen. Ebenso nicht zu vergessen ist die Nutzfläche, die gerade bei Häusern einige Quadratmeter ausmachen kann. Bisher hat sich noch keiner über einen zu großen Keller oder eine zusätzliche Abstellkammer beschwert. Bei Eigentumswohnungen steht die Größe der Wohnung immer in Relation zum Kaufpreis.

  • Quadratmeter Grundstück

Das Grundstück ist eher bei Häusern interessant. Auch hier steht selbstverständlich der Kaufpreis in Relation zur Größe. Ob jemand einen großen Garten bevorzugt oder eher davon abgeschreckt wird ist leider sehr individuell und lässt sich nicht beeinflussen. Sollten auf dem Grundstück noch Nebengebäude, Teich oder Pergola stehen, erwähnen Sie es ruhig. Möglicherweise ist jemand ganz verrückt darauf und hat so etwas schon lange gesucht.

  • Kaufpreis

Ganz klar, der Kaufpreis muss erwähnt werden. Ebenso wie mögliche weitere Kosten, wie z. B. den Stellplatz. Sollte der Preis noch verhandelbar sein, können Sie dies auch angeben, müssen Sie aber nicht.

  • Mieteinnahmen

Wenn das Objekt komplett oder auch teilweise vermietet ist, sollten unbedingt die Mieteinnahmen (Ist- oder Kannmiete) angegeben werden. Früher oder später wird der Interessent diese Zahlen sowieso erfahren. Für Kapitalanleger reine Zeitverschwendung wenn die Mieteinnahmen nicht in einem gesunden Verhältnis zum Kaufpreis stehen.

  • Ausstattung

Um an die Ausstattungsmerkmale zu kommen müssen Sie etwas Arbeit investieren, da diese oft nicht auf den ersten Blick erkennbar sind.

Nehmen Sie sich Zeit.

Gehen sie durch jedes Zimmer und schreiben Sie die Eigenschaften jedes Raumes auf. Am Ende fassen Sie alles in einer Kurzform zusammen. Übertreiben Sie es nicht. Der Text sollte nicht zu lang – aber auch nicht zu knapp sein. Eine Auflistung kommt immer gut an, da sie überschaubar ist.

Lassen Sie sich Zeit und notieren Sie sich erst mal alles was Ihnen einfällt.
Wegstreichen können Sie dann immer noch.

Einbauküche im Exposé erwähnen
Eine Einbauküche sollte in der Wohnungsbeschreibung erwähnt werden.
Hier ein paar Stichwörter als Hilfestellung:
  • Etage, bei Häusern Etagenanzahl
  • Terrasse oder Balkon
  • Heizungsart
  • Alter der Heizungsanlage
  • Art der Bodenbeläge
  • Einbauküche
  • Neueste Renovierungen
  • Alter und Ausstattung des Bades
  • Kamin
  • Aufzug
  • Keller
  • Tageslichtbad
  • Eventuelle Mängel sollten auf alle Fälle erwähnt werden
  • Nebenkosten

Die Höhe der Nebenkosten und wie sie sich zusammen stellen sollten im Exposé grob erwähnt werden. Die genauen Angaben gibt es dann mit der Nebenkostenabrechnung. Bei ETWs in umlagefähige und nicht auf Mieter umlegbare Nebenkosten aufteilen.

  • Bezugstermin

Wenn die Immobilie zum Verkauf frei wird oder sogar schon frei ist, sollte das erwähnt werden. Ebenso wenn das Objekt vermietet ist. Der Käufer „kauft“ die Mieter in der Regel mit. Und dies sollte er im Vorfeld erfahren.

  • Grundriss

Am Besten, wenn der Grundriss mit Maßangaben und, wenn möglich, maßstabsgetreu ist. So kann der Käufer sich ein genaues Bild der Räumlichkeiten machen. Auch hier heißt es wieder, die Bank verlangt dringend den Grundriss. Deshalb ist es von Vorteil wenn dieser schon beim Exposé dabei ist.

Denken Sie daran, nur wer sich von dem Exposé angesprochen fühlt, lässt sich auf eine Besichtigung ein.

Erstellen Sie das Exposé immer in DIN A4. So können Sie es direkt ausdrucken und bei der Erstbesichtigung dem Kaufinteressenten überreichen. Das macht nicht nur einen professionellen Eindruck. Der Empfänger kann dann damit (und natürlich mit ein paar Unterlagen mehr) direkt zur Bank gehen.

Nicht vergessen: gute und ansprechende Unterlagen sind Bankers Liebling. Und das Exposé gehört unweigerlich dazu. Wichtiger sogar. Es ist das erste das sich der Banker anschaut.

Als PDF gespeichert, lässt sich das Exposé auch problemlos per Mail verschicken.

Die Angaben könne dann auch schnell für die gängigsten Immobilienportale übernommen werden. Wichtig ist, dass die Angaben identisch sind. Sollte also etwas geändert werden, immer daran denken, es auch online oder umgekehrt zu ändern.

Einen guten Makler erkennen Sie auch daran, ob er ein ansprechendes Exposé erstellt.
Am Besten Sie lassen sich Muster zeigen, bevor Sie sich entscheiden.

Wünschen Sie ein außergewöhnliches Exposé, z.B. für eine hochwertige Immobilie, lassen Sie dies bei einem Grafiker machen, der sich mit Immobilien auskennt. Gerne helfen wir Ihnen dabei, sprechen Sie uns an.

Hier finden Sie weitere Infos zum Thema Exposé sowie Musterbeispiele.

Checkliste Wohnungsverkauf

3 thoughts on “Wie man ein Exposé erstellt. Das sollte beachtet werden!

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